Diskussion:RepRap

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CNC Fräse

Also ich wäre auch am Bau eines RepRap interessiert, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich eher zu einer CNC Fräse tendieren. Der Bau ist ähnlich einfach/kompliziert wie der eines RepRap, aber eine CNC Fräse ist deutlich vielseitiger.

Und wenn man es sich mal genau überlegt: Die Fräse kann sich genauso gut selbst replizieren wie der RepRap. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen dass sich die Fräse besser selbst replizieren kann, denn man ist nicht auf Kunststoffe beschränkt. Metallteile sind je nach Motorleistung kein Problem und selbst die Leiterplatten für die Steuerung kann man ja mit der Fräse machen. Mit einem Greifer und Lötkolben als Werkzeug (statt dem Fräskopf) könnte man die Maschine ja sogar die Leiterplatten selbst bestücken und löten *träum* :-)

Der einzig gravierende Unterschied ist, dass bei einer Fräse aus einem größeren Teil etwas kleineres entsteht und dabei entsteht auch "Abfall". Der Reprap bekommt halt ein Rohmaterial und ohne Abfall entsteht daraus ein größeres Teil.

Ich bin einfach der Meinung die Fräse hätte den größeren Nutzwert. Und den Spaß etwas zu bauen hat man sowohl bei Fräse als auch bei RepRap.

  • Kunststoffteile kann man mit einer CNC Fräse genauso gut machen, aber zusätzlich hat man noch die Möglichkeiten damit
  • Platinen zu fräsen
  • Zeichnungen zu Plotten
  • Bauteile für ein RepRap fräsen ;-)
  • Je nach Power: Metallbauteile zu fräsen. Ich denke auch mit günstigen Schrittmotoren wird Aluminium auf jeden Fall im Bereich des Möglichen liegen.
  • Je nach Aufwand (zusätzliche Drehachse für Cutter erforderlich): Ein Schneidplotter für Papier/Folie zu bauen

Wer mal wissen will was mir da so vorschwebt: Die gab es mal bei Ebay Theoretisch wäre es ja auch möglich damit nach dem RepRap Vorbild Kunststoff zu "drucken". Den Druckkopf kann man ja auch statt eines Dremels in die Fräse einspannen. Ich weiß nur nicht in wie weit die RepRap Software für Nicht-RepRaps funktioniert

--Gecko


So eine CNC- Fräse ist auch interessant, jedoch brauchst du dafür dann auch jedemenge fräser und anderes werkzeug! welches auch nicht grade günstig ist!
ich könnte mal in der firma fragen, ob ich da mal altes werkzeug herbekommen kann.....
--Nichtschwimmer 21:19, 21. Jan. 2010 (UTC)
Für den Anfang dürfte ja erstmal ein Dremel o.Ä. reichen. Man muss ja auch die Relationen beachten: Was soll ich mit einem 15 oder 20mm Fräser in einer kleinen Tischfräse? Und je größer das Werkzeug, desto kraftvoller müssen ja auch die Schrittmotoren sein. Und die werden mit der Kraft exponentiell teurer :-D Es ist alles möglich, aber halt auch eine Frage des Geldes.
Mit dem selben Budget wie für den RepRap wird man auch die selben Fähigkeiten + noch-ein-bisschen-mehr bekommen.
--Gecko 21:37, 21. Jan. 2010 (UTC)

Hmm, mitterweile tendiere ich glaube ich doch eher wieder zum RepRap aus folgendem Grund: Am RepRap könnte man einige Erfahrungen sammeln wie so eine elektromechanische Maschine überhaupt aufgebaut wird. So komplett ohne Vorerfahrung ist die Gefahr eines finanziellen Totalverlustes wohl doch recht hoch. Da der Reprap schon gut durchdacht ist, und im Grunde nach Bausatzprinzip nur zusammen gebastelt werden muss, ist das wohl für den Anfang das bessere Projekt. Außerdem hatte ich zuerst noch einige Bedenken was die gedruckten Plastikteile überhaupt aushalten. In der Firma wo ich meine Ausbildung gemacht habe, hatten wir einen professionellen 3D Drucker zur Prototypen Herstellung. Die erzeugten Teile waren allerdings lange nicht so fest wie das entgültige Produkt. Der Drucker funktionierte allerdings nach einem anderen Prinzip (Lasersintern) als der RepRap. Im Netz habe ich sogar ein mit dem RepRap gedrucktes Fahrradritzel gesehen. Ein Lasergesintertes Ritzel wäre wahrscheinlich schon beim Anschrauben zerbrochen ^^

--Gecko 18:08, 3. Feb. 2010 (UTC)

RepRap als Fräse

Habe gerade noch was interessantes gefunden. Im Grunde der umgekehrte Weg. Eine Dremelhalterung für einen RepMan (natürlich gedruckt auf dem selbigen ;-) ). Damit kann man dann einfache Fräsarbeiten erledigen. Link, zweiter Link