Freiheit statt Angst

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Seit Jahren wird traditionell zur "Freiheit statt Angst"-Demo in Berlin aufgerufen.

Auch im Spätsommer 2011 wollen wir wieder versuchen mit möglichst vielen Menschen aus Hildesheim und Umgebung nach Berlin zu fahren. Falls ihr Interesse habt, schreibt doch eine kurze Nachricht auf der Mailingliste. Dort wird Ende der Woche dann auch Zeit/Treffpunkt diskutiert und bekanntgegeben.

Ticket

Das "Schönes-Wochenende-Ticket" der Deutschen Bahn ist für 39 € zu haben und ermöglicht es bis zu 5 Personen von 0.00 bis 3.00 Uhr des Folgetages in Deutschland mit den Verkehrsmitteln S-Bahn, RB, IRE und RE zu fahren.

Wenn wir 4 oder 5 Leute zusammenkriegen, ist das Ticket ziemlich günstig (9,75€ bzw. 7,80€).

Aufenthalt und Rückfahrt

Informationen zum Ablauf und die Demoroute gibt es hier.

Um möglichst viel Aufenthalt in Berlin zu haben, ist angedacht, relativ früh loszufahren (zwischen 5 und 8 Uhr ab Hildesheim Hauptbahnhof). Zurück würde z.B. reichen, wenn wir gegen kurz vor 20 Uhr in Richtung Hildesheim aufbrechen würden (Ankunft dann um 0:49 Uhr). Dies können wir natürlich nach Befinden vor Ort entscheiden.


Rückblick

Rückblick "Freiheit statt Angst 2011"

In diesem Jahr haben wir uns zu viert auf den Weg gemacht um in Berlin zu demonstrieren. Gegen 12:15 haben wir Berlin erreicht und wurden von der Kampagne SlowFood vor dem Bahnhof Friedrichstraße überrascht. Kurz gestärkt ging es in Richtung Brandenburger Tor, wo verschiedene Gruppierungen (u.a. Verdi, Die Linke, Julis, Piraten, die Grünen, eine Vereinigung gegen die "Gesundheitskarte", ein "Linksradikaler Block", eine Gruppe aus Jena und natürlich der AK Vorrat) ihre Fahrzeuge und kleinere Stände aufgebaut haben.

Gegen 14:30 Uhr ging es nach einigen Startschwierigkeiten in Richtung Alexanderplatz. Zwei Mitfahrer unserer Gruppe wurden zu Ordnern befördert und begleiteten das Fahrzeug des AK Vorrat. Auch wenn die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den letzten Jahren gesunken ist, fand ich die Demonstration wieder sehr beeindruckend. Die Parteien waren zwar wieder vertreten, allerdings nicht übermäßig aufdringlich. Etwas schade fand ich, dass einige Piraten in den ersten Reihen mit einer Piratenflagge mitliefen - die Demonstration geht hauptsächlich von Freiwilligen des AK Vorrat aus und nicht von Parteien.

Auf dem Alexanderplatz hatte die Demo eher Volksfestcharakter mit einem Bühnenprogramm und vielen Ständen von aktiven Gruppen. Ich persönlich empfinde dies als eher unpassend und hätte eine längere Route wie im vergangenen Jahr bevorzugt. Schön fand ich, dass man Bekannte aus dem AK-Vorrat wiedergesehen hat. Auch andere Stände wie der des FoeBud waren interessant um Kleinigkeiten ohne Versandkosten zu kaufen.

Gegen 20 Uhr haben wir Berlin wieder verlassen und der Tag hat sich meiner Meinung nach wieder gelohnt.


Rückblick "Freiheit statt Angst 2010"

Am Samstag trafen sich 5 Leute aus dem (Umfeld des) Hickerspace zur gemeinsamen Fahrt nach Berlin. Kurz nach 13 Uhr in Berlin angekommen, lauschten wir den knappen Reden von padeluun, Anne Roth u.a. Die Demo lief bei bestem Septemberwetter friedlich (bis auf einen Zwischenfall) ab. Auf Kameraüberwachung seitens der Polizei wurde verzichtet. Überhaupt hatten wir den Eindruck, dass gegenüber letztem Jahr viel weniger Einsatzkräfte der Polizei eingesetzt wurden - ein guter Trend. Allerdings wurden dieses Jahr auch deutlich weniger Demoteilnehmer gezählt als z.B. noch im letzten Jahr (7.500+). Wir demonstrierten mal in den Reihen des antikapitalistischen Blocks, mal in denen des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung und mal in denen des CCCs mit der wahrscheinlich besten Musik (Liveset des CCC-Wagens gibt es hier zum Download).

Auf der Rückfahrt kamen wir gemeinsam zu dem Schluss, dass die Fahrt nach Berlin aus unserer Sicht ein voller Erfolg war.

Rückblick "Freiheit statt Angst 2009"

Schon 2009 fuhren 5 Hicker zur dritten Demo unter diesem Motto. Alles in allem lässt sich wohl retrospektiv sagen, dass die Aktion interessant war, zumal wir einige Bekannte des [AK-Vorrats] trafen. Außerdem hat sie klar gezeigt, dass nicht nur einzelne die eigene Meinung teilen. Dies spürte man besonders in der Masse der Demonstranten. Zusammenfassend hat sich das Vorhaben gelohnt und sollte wiederholt werden, wie ich finde.

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